Französisch Backen von Aurélie Bastian

5. Juli 2017


Meine lieben Leser.

Ich muss ja zugeben, dass ich kein allzu großer Freund von Frankreich bin. Ich weiß, ich weiß, Vorurteile Juchee, aber es ist kein Land, in das es mich zieht. Auch die Sprache finde ich nicht so toll und romantisch wie der Rest der Menschheit (es gibt schon einen Grund dafür, warum ich in der Schule Spanisch als zweite Sprache genommen habe). Trotzdem erkenne ich natürlich die hervorragende Küche an und gerade bei Gebäck, macht den Franzosen so schnell keiner was vor. Also führte ich mir auch das neue Buch von Aurélie Bastian zu Gemüte und es ist herrlich geworden. Die Autorin selbst ist sehr sympathisch und eine wunderschöne Frau, die hervorragendes Gebäck zustande bringt. Aber kommen wir zum Buch. Auf den ersten Blick ist es wunderschön gestaltet und die Bilder springen einem natürlich sofort ins Auge. So wie ich das nachvollziehen kann hat Aurélie einen Großteil der Fotos auch selbst gemacht – mache ich ja bei meinen Büchern auch so – und ich finde, das macht den Charme des Buchs aus. Man merkt die Liebe, mit der gebacken, gekocht und fotografiert wurde.


Das Buch ist in 4 Kapitel eingeteilt (Frühstück, Gebäck, Kaffeezeit und besondere Anlässe) und man bekommt vorher noch einige Tipps und Tricks offeriert. Rezepte, die mir ins Auge gesprungen sind, sind z.B.: Hausgemachte Croissants in vielen Variationen, natürlich Baguette, Brioche, Éclairs, Paris-Brest, Zitronen-Baiser-Tartelettes, Macarons, Baskischer Kuchen, Schokoladenkuchen ohne Mehl, 4/4-Kuchen, Charlotte au Chocolate, gestürzter Orangenkuchen, Bûche de Noel,… Ihr seht, ziemlich viele.


Viele der Rezepte sind zwar vereinfacht, allerdings trotzdem noch sehr aufwendig. Z.B. habe ich selten Zeit, Croissant-Teig selbst herzustellen und für einige Rezepte im ersten Kapitel braucht man ihn. Auch die Gebäcke und Torten im vierten Kapitel für besonderen Anlässe sehen herrlich aus – wenn ich mir allerdings vorstelle, eine Windbeutel-Pyramide selbst herzustellen, läuft mir jetzt schon der Schweiß. Also wirklich alles super schön anzusehen, aber mit bei der Umsetzung bleibe ich lieber bei einfacheren Rezepten. Daher habe ich heute für euch ein schönes Rezept herausgesucht, welches auch zur Jahreszeit hervorragend passt (denn wer hat im Sommer schon Lust, Stunden in der Küche zu stehen): Épi mit Dinkel. Es ist ein Brot, bzw. eine Art Baguette in meinen Augen, mit Mohn verfeinert und egal ob man es zum Frühstück isst wie Aurélie oder zum Abendessen mit etwas leckerem auf dem Grill, es schmeckt super lecker. Und es braucht auch gar nicht lange, bis das knusprige Baguette auf dem Tisch steht.


Und ab heute gibt's auf Christina macht was ganz neu: Rezeptkarten - fertig zum Download! Einfach per Rechtsklick speichern, drucken, abheften und immer wieder freuen.

Rezeptkarte mit einem Rechtsklick und Ziel speichern unter... herunterladen.

Ich habe dieses Brot zum Grillen serviert und es war durch seine Form super zum Aufteilen unter mehreren Leuten.

Also insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut und wenn ich irgendwann mal ganz viel Zeit habe, wage ich mich auch mal an den Croissant-Teig. Versprochen.

Wie findet ihr französisches Gebäck? Alltagstauglich?

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