Herzhafter Rote-Linsen-Eintopf mit Spinat

11. Januar 2017

 

Meine lieben Leser.

Frohes neues Jahr 2017!  Ich persönlich fand 2016 war ein gutes Jahr -  ich bin in eine schöne Wohnung gezogen,  mein erstes Buch kam heraus, ich habe mein zweites geschrieben und gerade bereite ich sogar mein drittes Kochbuch vor! Zudem habe ich tolle Reisen unternommen und viel mit den Menschen gemacht,  die mir am Herzen liegen.  Hoffen wir mal, dass 2017 da mithalten kann. 

Ich finde Linsen immer sehr wichtig für eine vegetarische Ernährung.  Dieser Eintopf ist schnell gemacht im Topf oder aber auch Slowcooker-geeignet. Bei beiden Varianten ist er extrem lecker und wärmend - perfekt für die kalte und dunkle Jahreszeit.

Das Gewürz Sumach gibt's im Internet oder im türkischen Laden - genauso das Salca (Paprika-Tomaten-Mark).



Zutaten: 

1 TL Olivenöl
1 große rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose gehackte Tomaten
1 EL Tomaten-Paprika-Mark
250 g TK-Spinat
300 g rote Linsen
1 l Wasser
1 TL Kumin
1 TL Cayennepfeffer
3 TL Salz
1 TL Sumach (türk. Laden)
frischen Pfeffer

100 ml Naturjoghurt
ca. 2 EL gehackte Petersilie o. Koriander

Zubereitung:

Spinat auftauen lassen und ausdrücken.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehe
schälen und fein hacken.
Zusammen mit dem Spinat
in einer Pfanne anbraten.
Die Linsen mit den restlichen
Zutaten in einen Topf geben,
den gebratenen Spinat hinzufügen
und alles aufkochen lassen.
                            Abschmecken und ca. 30 Minuten
vor sich hinköcheln lassen.
Immer wieder durchrühren.

Nach 30 Minuten probieren,
ob die Linsen schon weich sind.
Die Suppe etwas anpürieren
und mit einem Klacks Naturjoghurt
und etwas gehackter Petersilie
darüber servieren.


Dieses Rezept stammt noch aus dem Dezember 2015 und war Teil meines Kochkurses zum Thema "Kochen mit der Bibel". Weitere Rezepte sind die gefüllten Weinblätter, roter Hummus, Kräuterchallah und das leckere Fladenbrot.

Lasst es euch schmecken! Und solltet ihr dieses Rezept nachkochen, tagged mich doch auf Facebook, Instagram, Twitter oder sonstwo. Ich freue mich immer, eure Werke begutachten zu können.

Dr. Oetker’s neue Bücher.

14. Dezember 2016



Meine lieben Leser.

Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu und bevor ich mich in die Weihnachtspause verabschiede, habe ich noch ein paar kleine Tipps, was ihr euren koch- und backbegeisterten Verwandten und Freunden unter den Baum legen könnt.


Ich weiß nicht, wer von euch noch weiß, dass ich beim Dr. Oetker-Workshop war, bei dem sie uns gezeigt haben, wie ihre Bücher entstehen und hergestellt werden. Das war für mich mega interessant, denn zu der Zeit arbeitete ich gerade an meinem ersten Buch. Natürlich fand ich es spannend, wie Menschen da rangehen, deren tägliches Brot das ist und die das nicht wie ich durch Abend- und Nachtarbeit wuppen. Den Dr. Oetker Verlag wie er sonst war, den gibt es nicht mehr – der ZS Verlag hat das übernommen und ich muss auch zugeben, dass mir das Design der älteren Bücher nicht besonders gefallen hat. Kennt ihr diese furchtbar bunten Bücher mit ca. 100 Fotos auf dem Cover und der Rückseite? Das Cover hat mich da schon vom Kauf abgehalten, weil ich es einfach nicht schön fand. Auch wenn ich mich auf Dr. Oetker-Rezepte immer verlassen kann -  das war mir einfach zu viel. Ich bin ein sehr visueller Mensch und wenn mir nicht gefällt was ich sehe, kaufe ich es auch nicht. Ich weiß, ich weiß. Don’t judge a book by it’s cover. Aber gerade bei Koch- und Backbüchern finde ich sowas ausschlaggebend. Gerade wenn man es eigentlich nicht braucht, weil man schon viel zu viele daheim rumliegen hat… Deswegen freute es mich umso mehr, als ich sah, dass die neu herausgegebenen Bücher von Dr. Oetker vor allem eines bekommen haben: Eine Auffrischungskur. Neues Design, neue Aufteilung und interessante neue Themen und Rezepte. Der ZS-Verlag war so lieb, mir einige der neuen Bücher zuzusenden, damit ich sie euch vorstellen kann. Aber fangen wir doch mal mit dem Buch an, aus welchem ich euch heute auch ein leckeres Rezept mitgebracht habe.

Es geht um ‚Neue Plätzchen von A-Z‘. Auf dem Cover sind immer noch viele Plätzchen zu sehen, aber es ist nicht mehr so vollgestopft. Das mit dem grafischen Muster gefällt mir sehr gut und es zieht sich durch die ganzen Neuerscheinungen, was super finde. Jünger, frischer und hübsch anzusehen. Wenn ich dieses Buch verschenke, macht es was her und der Beschenkte denkt nicht, ich hätt‘s aufm Grabbeltisch gefunden.


Die Rezepte sind wie der Titel schon sagt von A-Z – Angefangen bei Anislaiberln arbeiten wir uns bis zu Zitronenkeksen durch und ich muss sagen, nicht alle Plätzchen treffen meinen Geschmack – aber ich habe einige Markierungen hineingeklebt. Es sind nicht viele Klassiker dabei – wie ja auch der Name schon sagt – sondern besondere Kombinationen mit frischen Ideen für die Weihnachtstafel. Besonders interessant finde ich Banoffee-Plätzchen, Cantuccini mit Cranberrys, Erdnussplätzchen mit Toffee-Glasur, Granatsplitter, Lieblings-Crunchy-Kekse, Minz-Schokolade-Bärentatzen, Salzig-süße-Macadamia-Cookies und das coolste überhaupt: Russisches Brot. So eine Kindheitserinnerung! Ich muss die unbedingt bald mal selbermachen.

Alle dieses Jahr zu backen schaffe ich nicht mehr, aber ich habe mich schweren Herzens für ein Rezept entschieden. Und zwar machen wir heute hier die Banoffee-Plätzchen. Hört sich gut an, oder? Sie schmecken auch noch viel besser, als ihr euch das gerade vorstellen könnt.


Also ran an den Speck… äh… das Plätzchen und los geht’s.

Zutaten für ca. 25 Stück:

Knetteig:

250 g Weizenmehl
15 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
½ TL abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
60 g Zucker
2 EL Milch
120 g Butter

Belag:

45 g Butter
75 g Zucker
2 EL flüssiger Honig
5 EL Sahne
1 Prise Salz
125 g getrocknete Bananenchips
30 g Kakaonibs oder Schokoladenstückchen

Außerdem:

150 g dunkle Schokoladenglasur
runder Ausstecher, ca. 6 cm Durchmesser
Zubereitung:

Zuerst den Knetteig zubereiten.
 Dafür alle Zutaten vermengen und ordentlich durchkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und
für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Danach den Backofen auf 180 °C vorheizen.
 Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche
ca. ½ cm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen
und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Die Plätzchen nun ca. 10 Minuten backen.
Derweil für den Belag Butter, Zucker, Honig,
Sahne und Salz in einem Topf zum Kochen bringen
 und so lange köcheln, bis die Masse karamellfarben wird.
Die Bananenchips zerbröseln und mit den Kakaonibs
unter die Karamellmasse heben.
Die Banoffee-Masse auf den Plätzchen verteilen
und dabei zusehen, dass sie nicht herunterläuft.
Die Plätzchen jetzt nochmal in den Ofen schieben
und ca. 6 Minuten backen.
Danach herausnehmen und erkalten lassen.
Schokolade über einem Wasserbad erwärmen
und die untere Seite der Plätzchen in die Glasur tauchen,
 abstreifen und auf ein Backpapier setzen.
Alles fest werden lassen und genießen.

Das Buch „Neue Plätzchen von A-Z“ kostet 12,00 €.

Und was gibt’s sonst noch so neues am Dr. Oetker Bücherhimmel?


Da hätten wir z.B. für Menschen, die ihr Waffeleisen genauso lieben wie ich, das Buch „Waffeln“. Herzhaft, süß, außergewöhnlich oder klassisch: Alles ist dabei. Was ich mir zum Nachbacken angemarkert habe sind folgende Rezepte: Brioche-Waffeln á la Francaise, Currywaffeln mit Mango-Mozzarella-Salat, Polenta-Waffeln mit Pfifferlingen, Buchweizenwaffeln, Chai-Mandelmilch-Waffeln, Neapolitanisches Waffel-Eis-Sandwich und die Chocolate-Cherry-Waffeln mit Vanilleeis. Da möchte man sich sofort selbst zum Kaffeetrinken einladen, oder? Die Bilder in diesem Buch sind wirklich schön gemacht und ich finde es gut, dass jedes Rezept ein Bild hat. Es gibt zu vielen Waffeln Tipps und Abwandlungsmöglichkeiten und alles in allem ist es ein guter Tipp für Waffelliebhaber. Das Buch kostet 12,99 €.


Auch ein Trendbuch im etwas schmaleren Format ist das Buch „Backen im Glas“. Immer mal wieder kommt jemand mit einem Rezept im Glas um die Ecke und ich finde gerade zu Geburtstagen oder eben auch zu Weihnachten, ist sowas immer eine nette kleine Aufmerksamkeit. Ich habe z.B. mal Möhrenkuchen zu Ostern im Glas verschenkt und der beschenkte hat sich sehr darüber gefreut. Ein Pluspunkt ist natürlich, dass Kuchen, die im Glas gebacken werden, lange haltbar sind, wenn man nach den Backen sofort den Deckel draufschraubt. Auch hier habe ich wieder interessante Varianten gefunden, wie z.B. Eierlikörkuchen für’s ältere Semester, Zitronen-Joghurt-Küchlein für einen Sommergeburtstag, Maracuja-Cheesecakes, Verstecke Birne, Mini-Panettone, Pastéis de Nata, und anderes mehr. Sehr schön beschrieben und mit ein wenig Warenkunde zu den Gläsern eine sehr schöne Geschenkidee. Das Buch kostet 12,99 €. 


Für Kochanfänger hat der Dr. Oetker Verlag das „Grundkochbuch“ neu aufgelegt mit allerlei hilfreichen Tipps für die, die nicht so oft in der Küche stehen. Aber ich will nicht sagen, dass es nur für Kochneulinge geeignet ist. Manchmal fehlen auch erfahrenen Köchen und Bäckern wie mir ein paar Grundlagen und die kann man hier schnell und einfach nachschlagen. Im ersten Kapitel gibt es viele allgemeine Erklärungen und Tipps rund ums Kochen. Interessant fand ich dort die verschiedenen Portionsgrößen – denn gerade Kochanfänger haben keine Vorstellung davon, wie viel für wie viele Menschen reicht. In den nachfolgenden Kapiteln sind viele leckere Speisen mit vielen Bildern so erklärt, dass wirklich jeder sie nachkochen kann, ohne ein Risiko einzugehen. Wenn ich jemanden wüsste, der absolut nicht kochen kann, es aber lernen will, würde ich ihm dieses Buch auf jeden Fall kaufen. Ob Hühnerbrühe, Tomate-Mozzarella, Pfannkuchen, Salzkartoffeln oder verschiedene Soßen – hier findet man wirklich alle Grundlagen schön in einem Buch. Es sind einfache Gerichte; aber es wird Wert darauf gelegt, dass die Technik sitzt und vor allem, dass auch einfache Dinge sehr gut schmecken. Das finde ich super, denn ich sehe immer mehr Kuchen, die zwar unglaublich saftig sein sollen, aber ich würde dazu einfach nur „klitsch“ sagen. Ein Kuchen hat eine bestimmte Zusammensetzung, die man nur bis zu einem bestimmten Grad verändern kann, ohne dass er eine nasse Masse wird und leider missverstehen viele saftig mit einfach nur klitsch und nicht gelungen. Dem wird hier vorgebeugt und das finde ich super.
Das Buch kostet 19,99 €.


Auch neu ist das Buch „Afterwork Küche“. Oftmals fehlt die Zeit, um abends etwas Aufwändiges zu kochen und das muss auch gar nicht immer sein. Mit dem Buch bedient Dr. Oetker all die, die spät nach Hause kommen und noch etwas Gekochtes essen möchten, wobei sich der Aufwand in Grenzen halten muss. Ich kenne das – nach einem langen Tag habe ich auch keine Lust mehr, Stunden in der Küche zu verbringen. 30 Minuten und man will ein schönes Gericht auf dem Tisch stehen haben. Leider sind in diesem Buch sehr viele Fleischgerichte und nicht allzu viel vegetarisches, daher ist das Buch eher für Omnivoren zu gebrauchen – aber ich habe mir trotzdem ein paar Dinge markiert, die ich gerne mal nachkochen will. Z.B. hätten wir da den Feldsalat mit Chili-Corn-Hushpuppies oder den kalabrischen Chili-Nudel-Eintopf. Das Buch kostet 14,99 €.


Was mich da schon eher anspringt, ist das Buch „Ofengerichte von A-Z“. Denn wer liebt das nicht – Schnippeln, Ofen auf, alles rein und nach 20 – 30 Minuten hat man ein hervorragendes Gericht. Heimelig, perfekt für Anhänger von Cocooning (ich bin da ja ein Vorreiter. :-D). Ich muss sagen, dass ich dieses Buch fast schon als meinen Favoriten dieser Reihe bezeichnen würde, denn es sind unglaublich viele leckere vegetarische Gerichte dabei. Ob süß, ob herzhaft, mit Fleisch oder Fisch, vegetarisch, vegan – es ist wirklich an jeden gedacht worden. Viele Gerichte sind mit Vollkornmehl gemacht, was ich persönlich super finde. Markiert zum Ausprobieren habe ich mir folgende Rezepte: Auberginen-Nudel-Auflauf, Buchteln, Empanadas, Gorgonzola-Spinat-Fladen (ähnlich dem Pide), herzhaften Hefezopf, Kartoffelkuchen mit Spinat-Käse-Füllung, Lahmacun (ich wird‘s ohne Hack machen), pikanter Gemüsekuchen, Ratatouille-Croissants, Rohrnudeln mit Pilzragout, Sommer-Clafoutis, Spinat-Schafskäse-Lasagne, Tofu-Vanille-Auflauf mit Karamell-Äpfeln und das winterliche Kiba-Quark-Gratin. Ich merke gerade, dass ich anscheinend momentan einen kleinen Spinattick habe… Aber naja. Es hört sich alles ziemlich lecker an und wird demnächst sicher bei mir auf dem Tisch stehen. Das Buch kostet 12,00 €.

So, ich denke, das war genug für heute. Ich knabbere jetzt noch ein Banoffee-Plätzchen und verabschiede mich in die Weihnachtspause. Hier wird es im Januar weitergehen mit leckeren Rezepten und vermutlich allerlei anderem.

Ich werde nun erstmal mein zweites Buch beenden und meine Deadline einhalten.
Habt eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Huevos Rancheros & USA Vegetarisch

7. Dezember 2016



Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert. Aber letztes Jahr habe ich euch das unglaublich schöne Buch Türkei Vegetarisch vorgestellt. Jetzt gibt es einen Nachfolger – und zwar USA Vegetarisch. Ich habe immer gehofft, dass der Brandstätter Verlag dieses Thema aufgreift und yes – there it is. Und wieso ich mitten in der Vorweihnachtszeit Huevos Rancheros mit ordentlich Chili statt Plätzchen vorstelle? Weil dieses Buch ein geheimer Geschenktipp für jeden Veggie ist! Die Reihe xxx Vegetarisch beinhaltet mittlerweile 5 Bücher (Österreich, Deutschland, Italien, Türkei und eben jetzt auch USA) und jedes von ihnen ist wunderschön gestaltet. Mit 270 Seiten ist dieses Buch ein richtiger Wälzer und ich schwöre euch, es wird für jeden etwas dabei sein.


Meine Augen blieben sofort an dem Bild der Huevos Rancheros hängen – eigentlich war das mal ein einfaches Frühstück für mexikanische Bauern (mit Ei, Salsa und Avocado). Die heutige Version, die man überall in den Tex-Mex-Restaurants bekommt, hat nicht mehr viel damit zu tun, schmeckt aber hervorragend. Und da ich momentan viel mit verschiedenen Chilisorten herumprobiere, war diese Kombination genau richtig. Also kommen wir zu den unsagbar leckeren Rancher-Eggs.


Zutaten:

1 reife Avocado
1 TL Limettensaft
Salz, Pfeffer
50 g Cheddar
4 Maistortillas
1 EL Öl
1 TL Butter
4 – 8 Eier
2 – 3 Zweige Koriander
ca. 125 ml scharfe Tex-Mex-Tomatensoße

Tex-Mex-Tomatensoße:

5 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 – 3 Chipotles de Adobo
2 EL Öl
1 große Dose Tomaten
Salz, Pfeffer
2 TL Limettensaft

Zubereitung:

Für die Soße die Frühlingszwiebeln
 putzen und kleinschneiden.
Den Knoblauch pellen und hacken.
Chipotles grob hacken. Öl in einem Topf erhitzen,
 Frühlingszwiebeln und Knoblauch darin anbraten,
 Chili und Tomaten hinzugeben und mit
Salz und Pfeffer abschmecken.
Soße nun ca. 40 Minuten sanft köcheln lassen.
Danach pürieren und weitere 15 Minuten
dicklich einkochen lassen.
 Limettensaft hinzugeben.

Jetzt die Avocado schälen und
 entkernen und kleinschneiden.
Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen.
         Käse fein reiben. Die Tortillas in Alufolie wickeln
und im 70 °C heißen Ofen aufwärmen.
Öl und Butter in eine Pfanne geben
und die Eier darin als Spiegeleier braten.
Tortillas und Eier auf einen Teller geben
und mit den restlichen Zutaten und
 jeweils 2 EL Soße servieren.


Soße kann super eingefroren oder im Kühlschrank für ca. 1 Woche aufbewahrt werden.

Und was passt hervorragend zu diesen Huevos Rancheros? Klar – Chili Cheese Cornbread! Als ich das Rezept dafür in dem Buch fand, war es um mich geschehen. Es sah nicht nur zum Anbeißen aus; ich kann jetzt auch sagen, dass es genauso gut schmeckt. Also ab an den Backofen für dieses schnelle Brot voller Geschmack und ohne Hefe.


Zutaten:

6 – 8 Scheiben eingelegte Jalapenos
300 g Mehl
1 Pk. Backpulver
1 TL Salz
250 g Maisgrieß (Polenta)
125 g Cheddar
75 g Butter
500 ml Buttermilch
75 g flüssiger Honig
2 Eier
1 EL Öl

Zubereitung:

Ofen auf 180 °C vorheizen.
Jalapenos abtropfen lassen und fein hacken.
Mehl, Backpulver, und Salz in eine
Schüssel geben und vermengen.
Grieß unterheben. Käse reiben, Butter schmelzen
und etwas abkühlen lassen.
Buttermilch, Butter, Honig und Eier verrühren
und alles zusammen zu einem glatten Teig vermengen.
        Kastenform mit Öl bestreichen und den Teig hineingeben.
Im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen.
Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen,
dann auf ein Gitter stürzen und
 vollständig auskühlen lassen.


Ich würde bei diesem Rezept das nächste Mal nur den Maisgrieß austauschen und Maismehl nehmen. Ich finde die körnige Textur nicht so toll und das Mundgefühl stört mich dabei. Vielleicht lag es auch einfach an meiner Polenta...

Man kann das Maisbrot schon super abends backen und den nächsten Morgen einfach nur noch in Scheiben geschnitten toasten. Auch die Soße für die Huevos Rancheros kann man super vorbereiten und hat dann ein super leckeres herzhaftes Frühstück im Tex-Mex-Stil.


Und was gibt’s noch so im Buch? Markiert habe ich mir zum Ausprobieren z.B. Rezepte für Brioche-Hamburgerbrötchen, Pecan Pie, St. Paul Sandwich, Cheese Scalloped Potatoes (Kartoffel-Käse-Gratin) und Twice baked Potatoes. Aber auch andere super leckere Dinge wie Frittata, Pasta Primavera, New York Cheesecake, Pancakes, Salate, gebratene grüne Tomaten, Chalupas, Blueberry Pie, sauer eingelegte Wassermelonenrinde, Hush Puppies, Enchiladas, Chiles Rellenos, Chow-Chow, Mac-n-Cheese, Chicago Style Pizza, Baked Beans, Dressings und vieles mehr reizen mich sehr. Hätte ich mehr Zeit, würde ich mich einmal durch das ganze Buch kochen & backen.

Ich finde, es ist wieder rundum gelungen, einen schönen Querschnitt durch die amerikanische Küchen zu zeigen und auch vor allem ist alles vegetarisch und ich kann alles essen und kochen was ich mag, ohne nachdenken oder austauschen zu müssen. Hervorragend!

Also ich als Veggie würde mich über dieses Buch unter dem Baum mehr als freuen. Wie seht ihr das?

Noch ein paar Info zum Buch:
  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Brandstätter Verlag (26. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3710600251
  • ISBN-13: 978-3710600258
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 3,5 x 25,3 cm 
  • Preis: 34,90 €
Danke an den Brandstätter Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugesandt hat. 

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